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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Feb 2013 | April 2013

Programm März 2013

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 15.03. 21 Uhr
ACT: Jazz Night

Eric Schaefer - Who is afraid of Richard W.?

Eric Schaefer (dr, electronics), John-Dennis Renken (tp, flh), Volker Meitz (keys), Bernhard Meyer (b)

Man wird Michael Wollny und Eva Kruse sicher nicht zu nahe treten, wenn man feststellt, dass Eric Schaefer in Michael Wollny’s Trio [em], "Deutschlands kreativstem Jazztrio" (Kulturspiegel), am deutlichsten für das Pop-Element und die humorvollen Untertöne steht. Seine "kompromisslose Vitalität in völlig verschiedenen Richtungen wie freie Improvisationen und klassische Komposition, Punk und vielfältige Folklore, neue Musik oder Minimal Music, Pop und Elektronik" (Neue Zürcher Zeitung) hat der Berliner Schlagzeuger außer mit [em] bereits in den verschiedensten Bandprojekten unter Beweis gestellt, von "Soulmate" und "Henosis" bis zu "Johnny La Marama" und dem Arne Jansen Trio. Stets nutzt Schaefer die ganze Palette der jüngeren Musikgeschichte und sein mit teilweise selbstgebauten Perkussionsinstrumenten und Elektronik ergänztes Drumset, um ein ganz persönliches Klang-Amalgam zu erschaffen, was ihn laut der “Zeit“ zu einem "der heimlichen Zentralgestirne in der […] deutschen Jazzszene" macht. Trotzdem ist es eine Überraschung, was sich Schaefer für sein erstes eigenes ACT-Album ausgesucht hat: Mit "Who is afraid of Richard W.?" nimmt er sich den umstrittensten und monumentalsten aller Opernkomponisten vor. Richard Wagners 200. Geburtstag ist da nur der Anlass, die Gründe liegen tiefer: "Ich habe mich im Lauf der vergangenen Jahrzehnte rückwärts gehört", erklärt Schaefer. "Zuerst spielte ich Ravel und Debussy im Orchester, dann entdeckte ich Mahler und über ihn habe ich schließlich bei Wagner viele Dinge gefunden, die ich eigentlich schon kannte, aber erstmals bei ihm mit dieser Durchschlagskraft gehört habe. Vor allem in die Vorspiele habe ich mich zuerst verliebt: Lohengrin, Tannhäuser, Tristan und Isolde." Selten klang Klassisches so frisch, nie hat einer zugleich den Monumentalismus und die zartesten Regungen in Wagners Werk so spannend wie lässig bewältigt – dank des überzeugenden Konzepts, das den alten Meister mit Infusionen vom Progrock und New Wave bis zu Ambient und Dub neu belebt: Willkommen im Club, Herr Wagner!

Eintritt € 18,- / Mitglieder € 9,-

Website: http://www.ericschaefer.de/

 

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